In der vollen Aula ging es los mit der Gemeinde-Infrastruktur mit Vertiefungen anhand Kläranlage und Feuerwehrhaus, beides zukünftige Millionenprojekte. Josef Heigl besprach sachlich transparent die Optionen für die Kläranlage der Zukunft, deren Kosten bei rund 10 Mio. € liegen würden und die voll auf die Haushalte umgelegt werden müssen. Zum Feuerwehrhaus: Wenn Geld da ist, ist eine Vergrößerung des Bestands etwa doppelt so schnell und halb so teuer wie ein Neubau mit 120%-Standard. Weil der Altstandort anders verwertet werden müsste, wären die Heime von Schützen und Keglern beeinträchtigt. Es entstünde viel zusätzlicher Flächenverbrauch, weil für Grundstückskauf und Neubaukosten weiteres Bauland ausgewiesen werden müsste. 

Zentral ist die Verbesserung der Finanzen an allen Stellschrauben, auch mehr Steuerkraft durch mehr Betriebe. Weitere Themen waren Sicherheit und Transparenz. Insgesamt herrschte viel Einigkeit:  Laufende Projekte werden fortgeführt, wichtig die Erhaltung und Verbesserung des Bestandes, Stichwort Pausenhof.  Weitere neue Projekte müssen bezahlbar sein, die Ortsentwicklung wird gemächlicher sein (müssen).